
Die Abfüll- und Verpackungsmaschine dosiert rieselfähige Produkte (z. B. Getreide, Nüsse, Kaffee) kontinuierlich und verpackt sie in Standbodenbeutel aus Polymerfolien (Polypropylen, Duplex, Triplex, Laminatpapier, Nylon, Filterpapier). Der Verpackungsprozess ist vollautomatisiert und kommt nahezu ohne menschliches Eingreifen aus.
Die Anlage besteht aus einer pneumatischen Verpackungsmaschine und einem Dosierbecher.
Die Abfüllmaschine ist das produktivste Modell der „Pneumo“-Serie, bietet den niedrigsten Preis (im Vergleich zu ähnlichen Modellen) und ermöglicht die Anpassung von Größe und Eigenschaften des Verpackungsmaterials.
Eigenschaften.
| Stromversorgung V/Hz | 380/50 |
| Stromverbrauch kW/Stunde | 1,5 |
| Pneumatische Versorgung, atm./l.min. | 6/250 |
| Länge/Breite/Höhe (maximal), mm | 1100/1200/2300 |
| Gewicht (nicht mehr als), kg | 280 |
| Breite/Durchmesser der Filmrolle (maximal), mm | 380/300 |
| Produktivität*, Packungen/Stunde. | 2100 |
| Volumen des Lagerbehälters, l | 60 |
| Dosierungsgrenzen, cm³ | 50-1000 |
| Länge/Breite der Verpackung (max.), mm | 300/180 |
* Die Leistungsfähigkeit des Geräts hängt vom Dosisvolumen, den Eigenschaften des Verpackungsmaterials, der Länge der Verpackung sowie dem Aufwand des Bedieners ab.
** Für den Betrieb der pneumatischen Antriebe dieser Verpackungsmaschine wird ein Kompressor benötigt (separat erhältlich).
Arbeitsbeschreibung.
Das verpackte Produkt wird durch den Trichterhals in einen am Karussell befestigten Becher unterhalb des Halses gefüllt. Die Becher sind so angeordnet, dass sich jeweils der gegenüberliegende Becher oberhalb des Rohrs der Hülsenformvorrichtung befindet, wenn sich ein Becher unterhalb des Halses befindet. Das heißt, der Becher unterhalb des Trichterhalses wird mit Produkt befüllt, während der Becher oberhalb des Rohrs gleichzeitig entleert wird.
Nach einem Impuls des Mikrocontrollers der Steuereinheit der Verpackungsmaschine dreht der elektrische Antrieb des Spenders das Karussell. Dadurch wird der gefüllte Becher vom Trichterhals in Richtung Rohr bewegt und der nächste leere Becher unter den Hals positioniert. Beim Erreichen des Rohrs entleert sich der gefüllte Becher und ergießt seinen Inhalt in das Rohr. Anschließend wird die Verpackungsfolie mit versiegelter Rück- und Bodennaht (Verpackungsrohling) zu einer Hülse aufgerollt. Das Produkt fließt durch die Hülse und füllt die Verpackung.
Nach der Dosierung einer Produktmenge aktiviert der Mikrocontroller mittels pneumatischer Antriebe die Löteinheit. Diese arbeitet mit konstanter Heizung und verschließt in einem Arbeitsgang gleichzeitig die obere Naht der befüllten Verpackung sowie die Boden- und Seitennähte der nächsten Verpackung mit einer Euro-Rollen-Naht.
Gleichzeitig werden beim Verschweißen die horizontalen Backen der Siegeleinheit (Schlitten) um die eingestellte Verpackungslänge nach unten bewegt. Da sich die Backen dabei nicht lösen, ziehen sie die Verpackungsfolie mit. Die Folie wird abgewickelt und durch den Kragen in die Hülse um die Tube aufgerollt.
Sobald der Schlitten den unteren Endpunkt erreicht hat, wird die befüllte Verpackung durch ein mechanisches Zahnmesser von der Folie getrennt. Gleichzeitig sendet der Mikrocontroller einen Impuls an den elektrischen Antrieb des Spenders, um die Trommel zu drehen und den Inhalt des Behälters in eine neue Verpackung zu füllen. Anschließend öffnen sich die horizontalen Backen und bewegen sich nach oben, um die nächste Verpackung zu verschließen. Die geöffnete Verpackung fällt zu Boden, in einen speziellen Behälter (Box) oder auf ein Auslaufband.
Zusätzlich überwacht der Mikrocontroller das Leeren des Spenderbehälters, das Ende der Verpackungsmaterialrolle und andere Notfallsituationen.
Besonderheiten.
Die Verpackungsmaschine eignet sich ideal für Produkte mit guter Fließfähigkeit, die Hohlräume gleichmäßig und schnell füllen können, wie z. B. Getreide, Reis, Samen, Salz, Zucker, Tee und Kaffeebohnen. Sie ist nicht geeignet für staubige oder schwer fließende Produkte (Mehl, Rosinen, Maisstangen). Aufgrund des volumetrischen Dosierers ist die Maschine nicht universell einsetzbar und die Wahl des Verpackungsprodukts ist eingeschränkt.
Die Verpackungsmaschine muss auf dem Boden aufgestellt werden und unterliegt Beschränkungen hinsichtlich der Breite der verwendeten Verpackungsfolie und der Höhe der Verpackung (siehe technische Daten). Es ist möglich, eine Verpackungsmaschine mit größeren Abmessungen zu fertigen – die maximale Folienbreite beträgt dann bis zu 500 mm und die maximale Verpackungshöhe bis zu 400 mm.
Ausrüstung.
Serienausstattung:
Volumetrischer Becherspender mit Vorratsbehälter;
Former für 3-Naht-Verpackungen „Kissen“ – Kragen (bis 380 mm);
System zur automatischen Zuführung von Verpackungsmaterial in Längsrichtung und entlang der Fotomarkierung;
Einheit zum Versiegeln von Längs- und Quernähten der Verpackung mit Euro-Rolle;
Einheit zum Aufbringen des Datums auf die Verpackungsnaht (Tag, Monat, Jahr „XX XX XX“);
Elektronische Steuereinheit mit Lichtanzeige und Überwachung von Notfallsituationen.
Zusätzliche Ausrüstung:
Schlauch mit Kragen (zur Änderung der Folienbreite);
Einheit zur Herstellung einer Standverpackung;
Thermodrucker (ab 6 Zeichen, an beliebiger Stelle der Verpackung);
Vorrichtung zum Aufbringen eines Lochs auf die Naht („Euro-Schlaufe“, „Euro-Loch“);
Schutzabdeckung;
Kompressor.
Ausrüstung:
Elektrische Antriebe – STM (Italien);
Pneumatische Antriebe – CAMOZZI (Italien);
Gebraucht – Libra, MiKra (Ukraine);
Frequenzumrichter – INVT, HYUNDAI (Korea);
Produktberührende Teile – Edelstahl 304.
Kapazität: 2100 Packungen/Stunde.
Verpackungsart: Packung (liegend/stehend).
Produkte: Staubbildende Produkte.
