Verpackung und Verpackung von Chips

Pommes frites (von griechisch „chip“ – Späne) sind ein Snack aus dünnen Kartoffelscheiben (seltener aus anderem Wurzelgemüse oder verschiedenen Früchten), die üblicherweise in Öl frittiert werden. Sie werden als Fertiggericht verkauft und gehören zur Gruppe der Snacks, also zu leichten Gerichten, die als Zwischenmahlzeit gedacht sind, um den Hunger zwischen den Hauptmahlzeiten zu stillen.

 

Weitere Informationen

 

Merkmal

 

In den allermeisten Fällen werden Chips in Beuteln mit Luftpolsterfolie verkauft. Ausnahmen bilden Pringles, deren Tubenverpackung zu einer Art Visitenkarte geworden ist, und flache Chips (die sogenannten Kartoffelchips), die sich schlichtweg nicht in Beuteln mit Luftpolsterfolie verpacken lassen (sie werden in Kartons verpackt). Daher konzentrieren wir uns hier ausschließlich auf Geräte, die speziell für das Verpacken von Chips in Beuteln mit Luftpolsterfolie entwickelt wurden.

Die Besonderheit beim Verpacken von Chips liegt darin, dass Chips erstens ein bedingt loses Produkt und zweitens recht zerbrechlich sind. Die bedingte Fließfähigkeit ist auf die Form zurückzuführen und führt zu einer unvorhersehbaren Auswurfmenge: Da die Chips aneinander kleben, können sie entweder gar nicht, in Klumpen oder gleichmäßig herausfallen. Es ist äußerst schwierig vorherzusagen, was und wann passieren wird. Daher eignen sich volumetrische Dosierer nicht zum Verpacken von Chips – in ihnen füllen die Chips die Dosierkammern nicht gleichmäßig und zerbröseln bei der geringsten Berührung.

Für die Verpackung von Chips sollten ausschließlich Wiegedosierer verwendet werden. Da die Rieselfähigkeit der Chips variieren kann, sollte der Wiegedosierer zweistufig sein, d. h. über zwei übereinander angeordnete Vibrationswannen verfügen. Die aus dem Behälter geschütteten Chips bewegen sich dabei entlang der oberen Vibrationswanne, trennen sich durch die Vibration voneinander, fallen in die untere Wanne, trennen sich dort weiter und gelangen schließlich einzeln in den Behälter. So werden Dosierungsabweichungen vermieden.

Chips können sowohl vollautomatisch als auch halbautomatisch verpackt werden. Die vollautomatische Methode erfordert die Anschaffung teurer Anlagen (vertikale Verpackungsmaschinen), ermöglicht aber zukünftig einen vollautomatischen Betrieb mit hoher Genauigkeit und Produktivität. Die halbautomatische Methode ist kostengünstiger (die Anlagen sind deutlich günstiger), erfordert jedoch die ständige aktive Unterstützung des Personals beim Verpackungsprozess. Zudem ist die Verpackungsproduktivität bei der halbautomatischen Methode deutlich geringer.

 

Automatische Verpackung

 

Für die automatische Verpackung von Chips ist Folgendes erforderlich:

Folgende Verpackungsmaschinen eignen sich zum Verpacken von Chips in Kissenbeuteln:

Der Unterschied zwischen den angebotenen Maschinen liegt lediglich in der Art der Verpackungskomponente. Weitere Informationen dazu finden Sie in den FAQ unter „Welche Maschine ist die richtige: pneumatisch, mechanisch oder pneumatisch-mechanisch?“.

Es ist außerdem wünschenswert, die Möglichkeit zum Entnehmen der fertigen Beutel aus der Maschine zu gewährleisten. Andernfalls können die Beutel beim Herunterfallen auf den Boden oder übereinander die darin verpackten Chips beschädigen. Optional kann das Umlenkband OT-1 verwendet werden.

 

Halbautomatische Verpackung

 

Für die halbautomatische Verpackung von Chips benötigen Sie bis auf die Verpackungsmaschine dasselbe Equipment wie für die automatische Verpackung. Stattdessen können Sie eine halbautomatische Verpackungsmaschine einsetzen, die zwar ständige Bedienung erfordert, aber um ein Vielfaches günstiger ist als eine vollautomatische Maschine.

Eine solche halbautomatische Verpackungsmaschine kann beispielsweise eine halbautomatische Verpackungsmaschine mit Wiege- und Dosieranlage PAF-20-V sein, sofern diese mit einem zweistufigen Dosierer (Sonderanfertigung) ausgestattet ist.

Wie bei der automatischen Verpackung muss auch bei der halbautomatischen Verpackungsmaschine die Befüllung des Behälters (manuell oder über ein Beladeband) sowie die Entnahme der fertigen Verpackungen berücksichtigt werden.

 

Möglichkeiten

bis zu 2.000 Packungen/Stunde

 

Verpackungsart

Paket (Kissen/stehend)

 

Filmarten

alle außer PVC, POF, PE