Verpackung und Verpackung von Maisstangen

Maisstangen sind ein Lebensmittelprodukt, das aus speziell zubereitetem Maisgrieß geformt und getrocknet wird. Manchmal versteht man unter Maisstangen auch ähnliche Produkte, die auf stärkehaltigen Getreidesorten basieren.

 

Weitere Informationen

 

Merkmal

 

Die Herstellung von Maisstäbchen ist an sich einfach, erfordert aber die genaue Einhaltung der Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen sowohl für die Schaummasse selbst als auch für die Atmosphäre, in der der Schaumbildungsprozess und die Trocknung des fertigen Produkts stattfinden. Die Endfeuchte des Produkts liegt zwischen 5 und 10 % und sollte die vorgegebenen Werte überschreiten: Maisstäbchen mit zu hoher Luftfeuchtigkeit weisen nicht die charakteristische Knusprigkeit auf, die als wichtiges Qualitätsmerkmal gilt. Zudem verdichtet sich die Oberfläche der Stäbchen bei Lagerung unter hoher Luftfeuchtigkeit schnell, was beim Verzehr spürbar ist. Daher integrieren viele Hersteller neben der Herstellung von Maisstäbchen auch deren Verpackung in versiegelte Behälter.

Für die Verpackung von Maisstäbchen sind keine speziellen Verpackungsmaterialien, aufwendigen Verpackungsformen oder komplexen Verpackungsanlagen erforderlich. Eine kostengünstige Lösung ist völlig ausreichend: eine Kissenverpackung aus einlagiger Polymerfolie, hergestellt auf einer vertikalen Verpackungsanlage. Denn bei Maisstäbchen dient die Verpackung ausschließlich der Dekoration und dem Schutz vor Feuchtigkeit. Die Verpackung ist nicht belastbar (die Sticks sind sehr leicht) und bietet aufgrund ihrer Weichheit und Zerbrechlichkeit keinen Schutz vor mechanischen Einwirkungen. Zudem ist der Einsatz teurer Verpackungsmaterialien oder -formen aufgrund des geringen Produktpreises nicht sinnvoll.

Die Besonderheit der Verpackung von Maisstäbchen liegt darin, dass:

Volumendosierer, nicht aber Wiegedosierer verwendet werden können. Genauer gesagt: Zweistufige Wiegedosierer, die eine Dosis in einen Volumenbeutel (vergrößerter Beutel) abgeben. Diese werden üblicherweise in Verpackungsmaschinen oder halbautomatischen Maschinen installiert.

Dementsprechend können die Sticks entweder automatisch oder halbautomatisch verpackt werden. Die manuelle Methode, bei der der Bediener eine Produktdosis aus dem Dosierer in einen vorgefertigten Beutel entnimmt und diesen anschließend manuell verschließt, wird hier nicht berücksichtigt. Der Grund dafür ist, dass die manuelle Herstellung eines solchen Beutels deutlich aufwendiger (und letztendlich teurer) ist als die Anschaffung einer halbautomatischen Verpackungsmaschine.

 

Automatische Verpackung

Für die automatische Verpackung von Maisstäbchen benötigen Sie:

Die Maisstäbchen selbst.
Polymerfolie auf Rollen. Diese kann bedruckt oder unbedruckt sein. Bei einem Aufdruck muss das Muster so aufgebracht sein, dass sich sein Erscheinungsbild beim Formen der Verpackung nicht verändert (berechnet für die Verpackungsgröße und die Nahtstellen). Die Folie kann beliebiger Art und Dicke sein, solange ihre oberste Schicht nicht aus Polyethylen besteht.
Eine größere Verpackungsmaschine, die gleichzeitig eine Verpackung aus der Folienrolle formt, eine festgelegte Menge Chips in diese Verpackung abgibt und sie verschließt. Da Verpackungsmaschinen in der Regel eine beträchtliche Höhe aufweisen, kann es sinnvoll sein, die Maschine zusätzlich mit einem Beladeförderer ЗТ-1 auszustatten (obwohl auch eine manuelle Beladung möglich ist).

Folgende Verpackungsmaschinen eignen sich zum Verpacken von Chips in Kissenbeuteln:

Pneumatische Verpackungsmaschine mit Wiege- und Dosiervorrichtung AF-35-V (erweitert mit zweistufiger Dosiervorrichtung)
Pneumatisch-mechanische Verpackungsmaschine mit Wiege- und Dosiervorrichtung AF-50-V (erweitert mit zweistufiger Dosiervorrichtung)
Der Unterschied zwischen den Maschinen liegt lediglich in der Art der Verpackungskomponente. Weitere Informationen dazu finden Sie in den FAQ unter „Welche Maschine ist die richtige: pneumatisch, mechanisch oder pneumatisch-mechanisch?“.

Es empfiehlt sich, die Möglichkeit zum Entnehmen der fertigen Verpackungen aus der Maschine vorzusehen. Andernfalls können die Verpackungen beim Herunterfallen auf den Boden oder übereinander die darin verpackten Chips beschädigen. Alternativ kann das Umlenkband OT-1 verwendet werden.

 

Halbautomatische Verpackung

Für die halbautomatische Verpackung von Chips benötigen Sie bis auf die Verpackungsmaschine dasselbe Equipment wie für die automatische Verpackung. Sie können stattdessen eine halbautomatische Verpackungsmaschine einsetzen, die zwar ständige Bedienung erfordert, aber um ein Vielfaches günstiger ist als eine vollautomatische Maschine.

Eine solche halbautomatische Verpackungsmaschine kann beispielsweise eine halbautomatische Verpackungsmaschine mit Wiege- und Dosieranlage PAF-20-V sein, sofern diese in größerer Ausführung und mit einer zweistufigen Dosieranlage (Sonderanfertigung) ausgestattet ist.

Wie bei der automatischen Verpackung muss auch bei der halbautomatischen Verpackungsmaschine die Befüllung des Behälters (manuell oder über ein Beladeförderband) sowie die Entnahme der fertigen Verpackungen geplant werden.

 

Möglichkeiten

bis zu 2.000 Einheiten/Stunde

 

Verpackungsart

Paket (Kissen/stehend)

 

Filmarten

alle außer PVC, POF, PE